Top-3 KI-Chancen
Die wirtschaftlich oder operativ stärksten Use Cases. Priorisiert nach Nutzen, Aufwand, Risiko.
Praxis-Paper N° 01 · Werkstatt-Leitfaden
Für Geschäftsleitungen und Verwaltungsräte, die ihre KI-Roadmap in einer Sitzung entscheiden, nicht in PowerPoint. Moderation, Werkstatt, klare Resultate.
Das Paper bündelt, was sich in Entscheider-Werkstätten bewährt hat, auf 120 Minuten verdichtet, ohne Tool-Demos, ohne Technik-Debatten. Resultat ist eine Vorlage für die nächste GL-Sitzung, nicht ein weiterer Strategie-Foliensatz. Bewusst schlank: ein Moderator, ein Whiteboard, eine A4-Vorlage pro Use Case. Die Disziplin liegt im Ablauf, nicht im Material.
Am Ende der zwei Stunden müssen drei Dinge auf dem Tisch liegen. Fehlt eines, ist die Sitzung nicht fertig.
Die wirtschaftlich oder operativ stärksten Use Cases. Priorisiert nach Nutzen, Aufwand, Risiko.
Was muss vor einem Pilot abgeklärt sein: Daten, Compliance, Rechte, Lieferketten, Personal.
Mit Owner, Termin und konkretem ersten Schritt. Keine Floskeln.
Vier bis acht Personen. Weniger geht auch, mehr nicht, sonst sinkt die Entscheidungsdichte messbar.
Entscheidet über Budget, Ressourcen und Verantwortung. Ohne diese Rolle ist der Workshop ein Kaffeegespräch.
Kennt die Prozesse, die KI verändern soll, von innen. Oft Bereichsleiter oder Senior-Operations.
Beurteilt Datenlage, Schnittstellen und realistische Aufwände. Verhindert Luftschlösser, fordert konkrete Architekturen.
Wenn personenbezogene Daten, regulierte Prozesse oder Mitarbeitende betroffen sind: von Anfang an dabei, nicht nachgelagert.
Sieben Blöcke. Jeder mit konkretem Output.
Wenn die Diskussion ins Detail abdriftet oder ins Allgemeine kippt, holen diese Fragen die Runde zurück in die Spur.
Die acht Felder zwingen die Runde zur gleichen Denktiefe und verhindern, dass charismatische Ideen einfach durchrutschen. Bleibt ein Feld leer, ist der Use Case nicht entscheidungsreif.
Welches Problem lösen wir oder welche Chance heben wir? Ein Satz, ohne Lösung.
Wer profitiert konkret? Welcher Prozess wird verändert?
Mess- oder beobachtbar in CHF, Stunden, Qualität, Geschwindigkeit.
Welche Daten existieren bereits? Wo, in welcher Qualität, mit welchem Zugang?
Datenschutz, Regulatorik, Rechte, Reputationsrisiko.
Grobe Schätzung in Personentagen oder CHF, kritische Abhängigkeiten.
Eine Person, namentlich, nicht eine Abteilung.
Eine konkrete Handlung in den nächsten 14 Tagen.
Die Qualität des Outputs hängt fast vollständig an der Moderation. Wer technische Detaildiskussionen zulässt, verliert die Entscheidung.
Diese drei Modi nicht vermischen. Bewertung tötet Sammlung; Festlegung tötet Bewertung.
Welches Tool, welches Modell, welcher Anbieter: irrelevant in dieser Runde. Wirkung, Verantwortung, Umsetzbarkeit zählen.
Jede Massnahme bekommt eine namentlich genannte Person und ein Datum. Ohne beides existiert die Massnahme nicht.
Druckbar, A4. Nimm ihn direkt in die nächste Sitzung. Die ausfüllbaren Vorlagen findest du auf der Seite Arbeitspapiere.
Zu den Arbeitspapieren