Die wichtigsten KI-News aus der Schweiz und der Welt, nach Zeitraum und Thema filterbar. Mitglieder bekommen die verdichtete News-Datenbank im Memberbereich.
Googles «Übersicht mit KI» generiert bei jeder Suchanfrage neu, liefert dabei regelmässig falsche Informationen und Quellen und verleitet Nutzerinnen und Nutzer dazu, Inhalte weniger kritisch zu hinterfragen. Wer die KI-Übersicht umgehen möchte, kann der Suchanfrage den Parameter «--noai» anhängen.
Die Versprechen der Silicon-Valley-Milliardäre über KI als Job-Killer entsprechen nicht der Realität. In der Praxis sind oft unbrauchbare KI-Tools und fehlende Qualitätssicherung das eigentliche Problem.
KI ist im Schweizer Marketing nahezu flächendeckend angekommen. Die eigentliche Herausforderung liegt nicht mehr in der Einführung, sondern in der systematischen Vertiefung und der Übersetzung in messbare Ergebnisse.
OpenAI lanciert ChatGPT Work. Der Anspruch: nicht mehr antworten, sondern erledigen. Aus verstreuten Notizen und Entwürfen wird fertige Arbeit.
Das Tool sammelt Kontext aus euren Werkzeugen, plant das Vorgehen und handelt dann selbst. Über Dateien und Desktop-Apps hinweg.
→ Am Ende stehen fertige Dokumente, Tabellen und Präsentationen. Nicht Rohmaterial.
Die Kontrolle bleibt bei dir. Du prüfst den geplanten Ansatz, bevor die Arbeit startet, und iterierst danach am Resultat. Genau das trennt ein Werkzeug vom Blindflug.
Unter der Haube läuft GPT-5.6, in drei Varianten: Sol, Terra und Luna. Ab sofort auf macOS für alle Pläne. Windows, Web und Mobile folgen in den nächsten Tagen.
Die Messlatte verschiebt sich vom Antworten zum Erledigen. Ob das im Alltag hält, zeigt erst der Einsatz im eigenen Team. Aber wer KI weiter nur als Suchfeld nutzt, verschenkt ab sofort Zeit.
Microsoft lanciert die Microsoft Frontier Company, um Kundinnen und Kunden beim KI-Einsatz zu unterstützen: Die Microsoft Frontier Company – ausgestattet mit 2,5 Milliarden US-Dollar und 6'000 Engineers – soll den unternehmensweiten Einsatz der KI-Tools des Konzerns vorantreiben, indem Fachleute direkt in die Kundenunternehmen eingebettet werden. Der Schritt spiegelt das Vorgehen anderer grosser Techkonzerne wider: AWS hatte nur zwei Tage zuvor 1 Milliarde US-Dollar in eine eigene Deployment-Organisation investiert, und OpenAI sowie Anthropic hatten im Mai ähnliche Einheiten aufgebaut.
Zwei Tage. Zwei Orte. Unbegrenzte Kl-Ideen.
Das Kl-Barcamp Schweiz bringt Macherinnen, Forscher:innen und Neugierige zusammen.
Keine starren Programme, kein endloser Monolog. Stattdessen bringen die Teilnehmenden ihre Fragen, Erfahrungen, Best Practices und auch ihre gescheiterten Versuche mit. Denn daraus lernen wir oft am meisten.Egal, ob du täglich mit KI arbeitest oder gerade erst einsteigst: Wenn du neugierig bist und Lust auf echten Austausch hast, mach mit am 15. August in Meilen oder am 18. September in Chur, der ältesten Stadt der Schweiz.
Forme die KI-Zukunft der Schweiz: Mach mit bei Hack Apertus
Was ist Hack Apertus?
Eine Open-Source-Hackathon-Reihe zur Beschleunigung der Einführung von Apertus, dem offenen Large Language Model (LLM) der Schweiz. Teams entwickeln reale Anwendungsfälle und offene Blaupausen (Blueprints) für den souveränen und regelkonformen Einsatz im öffentlichen und privaten Sektor.
Phasen und Termine
• Online-Hackathon: 1.–16. Oktober 2026, remote.
• Vor-Ort-Hackathons: Q4 2026 – Q1 2027, in mehr als 6 Schweizer Städten (Bern, Zürich, Basel, Biel/Bienne, Lausanne, St.Gallen).
• Grand Finals: 14. Mai 2027, in St.Gallen an der Universität St.Gallen / SQUARE.
Wer kann teilnehmen?Alle. Studierende, Berufstätige, Linguistinnen und Linguisten, Designer, Entwicklerinnen und Entwickler sowie öffentliche und private Organisationen. Personen mit technischem Hintergrund sind genauso willkommen wie Quereinsteiger – interdisziplinäre Teams werden ausdrücklich ermutigt.
Alle Infos und die Anmeldung findest du unter: hackapertus.ch
Ein mhmm ist jetzt ein technischer Durchbruch.
Im Ernst. Und zwar ein grosser.
OpenAI hat GPT-Live lanciert. Das Modell hört zu, während es spricht. Es bestätigt, springt in schnelle Wortwechsel ein oder bleibt still, wenn du nachdenkst.
Warum das neu ist? Bisher war Voice strikt rundenbasiert. Das Modell erkannte dein Turn-Ende über Stille, eine Denkpause reichte, und es fiel dir ins Wort.
→ Darum fühlten sich Sprachassistenten nie wie echte Gespräche an.
Der zweite Umbau heisst Delegation. GPT-Live führt das Gespräch, GPT-5.5 erledigt im Hintergrund die schwere Denkarbeit. Bei agentischer Websuche springt der Benchmark-Wert so von 0.7 auf 75.2 Prozent.
Die Nutzer merken das. In Vergleichstests bevorzugten 75.7 Prozent das neue Modell. Und über 150 Millionen Menschen sprechen bereits wöchentlich mit ChatGPT.
Die Schweiz hat sich dank erstklassiger Forschungsinstitutionen wie ETH Zürich und EPFL, leistungsstarker Supercomputing-Infrastruktur und internationaler Diplomatie zu einem der führenden KI-Zentren Europas entwickelt, obwohl gekürzter Forschungsgelder und begrenzter nationaler Unterstützung die Entwicklung bremsen. Die Swiss AI Initiative und der Supercomputer Alps bilden das Rückgrat dieser Strategie, doch die breite Kompetenz im Land braucht mehr finanzielle Förderung und besseren Zugang zu Ressourcen, um das volle Potenzial auszuschöpfen.
Österreich führt ab 2027 KI als Schulfach ein, doch das eigentliche Problem bleibt: Schulen müssen nicht nur KI unterrichten, sondern Lernen grundlegend neu denken.
Die Hauptvorteile des neuen GPT-Live-1 Sprachmodells liegen vor allem in einer natürlicheren und intelligenteren Gesprächsführung sowie neuen Echtzeit-Funktionen:
• Natürliche Unterhaltungen ohne störende Unterbrechungen
• Höhere Intelligenz durch intelligente Aufgabendelegation
• Simultane Live-Übersetzungen: Eine der bemerkenswertesten neuen Funktionen ist die Fähigkeit zur Echtzeit-Übersetzung
• Breite Verfügbarkeit: OpenAI macht das Update weltweit verfügbar
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